Anwalt für Arbeitsrecht in Kiel und Schleswig-Holstein

Die Kanzlei SHB Rechtsanwälte mit Hauptsitz in Kiel  hat einen wichtigen Schwerpunkt in der Bearbeitung von Fällen im Arbeitsrecht.  Das Dezernat wird geleitet von Rechtsanwalt Hahn, welcher erfolgreicher Absolvent des Fachanwaltslehrgangs im Arbeitsrecht ist und seit 10 Jahren schwerpunktmäßig auf diesem Gebiet tätig ist. Dabei werden gleichsam Arbeitnehmer, Betriebsräte sowie mittelständische Firmen beraten und im Bedarfsfall außergerichtlich und gerichtlich in sämtlichen Gebieten des Arbeitsrecht kompetent vertreten. Die Mandanten kommen dabei aus dem gesamten Bundesland Schleswig-Holstein sowie aus Hamburg. Als  besonderen Service bietet die Rechtsanwaltskanzlei eine kostenlose telefonische Ersteinschätzung an.
 
Für eine erste Übersicht haben wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten arbeitsrechtlichen Themen und arbeitsrechtlichen Fragen leicht verständlich dargestellt.
 
Da die wirtschaftliche Lage in Deutschland und der Umgebung von Kiel und Schleswig sich nur langsam bessert, ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Kündigungen konstant hoch bleibt und wir als Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in unserer täglichen Arbeit wegen ungerechtfertigter Kündigungen Arbeitnehmern helfen müssen. Denn viele Kündigungen sind im Arbeitsrecht tatsächlich nicht rechtmäßig: Ist das Kündigungsschutzgesetz beachtet worden? Ist die Kündigung tatsächlich entsprechend den im Arbeitsrecht geltenden Grundsätzen sozial gerechtfertigt? Ist die Auswahl gerade des Gekündigten richtig getroffen worden oder erfordert das soziale Arbeitsrecht eine andere Auswahl? Vielfach werden hier im Arbeitsrecht gravierende Fehler gemacht. Wir helfen unseren Mandanten in Kiel, Schleswig-Holstein und Hamburg natürlich auch bei allen anderen Problemen im Arbeitsrecht, wie etwa beim Aufhebungsvertrag, bei der Höhe einer Abfindung, bei einer Abmahnung, bei der Berechnung von Urlaubsansprüchen oder bei Fragen rund um ein Zeugnis.

Für mehr Informationen speziell zum Kündigungsschutz im Arbeitsrecht schauen Sie auf unserer Homepage www.kuendigungsschutz-kiel.de oder nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung unter 0431 800 93 80.

Frist beachten bei Kündigung!


Wir überprüfen Ihre Kündigung schnell und unkompliziert. Aber beachten Sie die im Arbeitsrecht besonders wichtige Frist für Kündigungsschutzklagen. Wenn Sie nicht innerhalb von 3 Wochen mit einer Kündigungsschutzklage gerichtlich die Kündigung angreifen, wird diese nach Ablauf der Frist automatisch wirksam. Nur innerhalb dieser Frist haben Sie zudem die Möglichkeit, eine Abfindung von Ihrem Arbeitgeber als "Entschädigung" für den Arbeitsplatzverlust zu bekommen. Das Arbeitsrecht lässt hier keine Ausnahmen zu. Also zögern Sie nicht zu lange, einen Rechtsanwalt einzuschalten! Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung für das Gebiet des Arbeitsrechts haben, übernimmt diese zudem die gesamten Kosten.

3-Wochen-Frist

Sie müssen bei einer Kündigung unbedingt innerhalb von 3 Wochen nach Zugang bzw. Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage einreichen! Tun Sie dies nicht, haben Sie keine Möglichkeit mehr, gegen die Kündigung vorzugehen! Wir vertreten Arbeiternehmer regelmäßig bei Kündigungsschutzklagen.

Fristlose Kündigung – Pflicht zur Kündigungsschutzklage?

Eine fristlose Kündigung im Arbeitsrecht ist gelinde gesagt eine Katastrophe für den Arbeitnehmer.

Die Folgen:
  • das Arbeitsverhältnis ist sofort beendet
  • d.h. es gibt sofort kein Gehalt mehr
  • Sie müssen sich umgehend bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden
  • Sie bekommen eine Sperrfrist von der Agentur für Arbeit! D.h. in der Regel für die nächsten 3 Monate kein ALG1. Viele geraten hier in massive Geldprobleme.
  • Sie können mit einem schlechten Zeugnis rechnen, mit dem Sie sich nirgends bewerben können
  • Sie haben sofort eine Lücke im Lebenslauf
  • als Fristlos-Gekündigter bekommen Sie schwer eine neue Arbeitsstelle

Deshalb raten wir fast ausnahmslos allen Gekündigten zu einer Kündigungsschutzklage. In der Regel können Sie hier nur gewinnen. Zudem sind die Anforderungen an eine fristlose Kündigung im Arbeitsrecht sehr hoch. Die Erfolgschancen sind daher enorm. Fast ausnahmslos kann man sich im Kündigungsschutzprozess auf eine ordentliche Kündigung einigen. Die Folge ist eine Nachzahlung des üblichen Gehalts bis zum Zeitpunkt des Ende des Verfahrens. Die fristlose Kündigung wird für nichtig erklärt; als ob diese niemals ausgesprochen worden wäre. Zudem bekommt man ein gutes Zeugnis. Eine Sperrfrist wird dadurch ebenfalls verhindert. In manchen Fällen kann sogar zusätzlich eine Abfindung verhandelt werden.

Eine Kündigungsschutzklage ist in den meisten Fällen dringend anzuraten. Die Erfolgschancen sind meistens sehr gut!

Was kostet eine Kündigungsschutzklage?

Häufig erhalten Arbeitnehmer für die Einschaltung eines Anwalts im Kündigungsschutzverfahren Prozesskostenhilfe. Fast ausnahmlos im Fall einer fristlosen Kündigung, da ihnen dann sofort kein Gehalt mehr gezahlt wird. Auch sonst können Sie als Geringverdiener bedürftig im Sinne des Gesetzes sein. Gerne prüfen wir für Sie, ob auch Ihnen Prozesskostenhilfe zustehen würde. Der Staat würde dann zunächst die Anwalts- und Gerichtskosten für Sie zahlen. Natürlich prüfen wir auch gerne für Sie, welche Kosten Ihnen entstehen würden, wenn Sie keine Prozesskostenhilfe erhalten würden. Gegebenfalls haben Sie auch eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht, welche die Kosten dann komplett übernimmt.
 
Rufen Sie uns für eine Einschätzung im Arbeitsrecht einfach an. Wir sagen Ihnen am Telefon kostenlos Ihre Erfolgschancen und klären, ob Sie Prozesskostenhilfe bekommen würden bzw. welche Kosten für Sie entstehen könnten.

Aufhebungsvertrag

Als Rechtsanwalt im Arbeitsrecht werden uns immer wieder folgende Fragen gestellt:
Wie soll man das Arbeitsverhältnis am besten beenden, wenn es einfach nicht mehr funktioniert? Was tut man, wenn der Arbeitgeber einen einfach loswerden will und der Arbeitsalltag zur Hölle geworden ist? Wie soll man sich verhalten, wenn man eigentlich selbst merkt, dass es bei dem eigenen Arbeitgeber einfach keinen Spaß mehr macht und einen die Arbeit schon seelisch belastet? Wie verhält man sich am besten, wenn man schon ein anderes Angebot in Aussicht hat?

Im Grundsatz gibt es lediglich 3 Möglichkeiten, ein Arbeitsverhältnis zu beenden:
  1. Kündigung des Arbeitgebers:
    • keine Abfindung
    • es droht ein schlechtes Zeugnis
    • bei fristloser Kündigung gibt es eine Sperrfrist vom Arbeitsamt
  2. Kündigung des Arbeitnehmers (Eigenkündigung):
    • keine Abfindung
    • Sperrfrist vom Arbeitsamt
    • es droht ein schlechtes Zeugnis
  3. Vereinbarung: Aufhebungsvertrag / Abwicklungsvertrag / Vergleich im Arbeitsrechtsprozess:
    • Abfindung kann vereinbart werden
    • gutes Zeugnis kann vereinbart werden
    • Freistellung möglich
    • noch offene Ansprüche können geklärt werden (Resturlaub etc.)
    • Sperrfrist kann verhindert werden
    • Parteien trennen sich im Guten
Im Ergebnis ist daher ein Aufhebungsvertrag immer die beste Lösung, um einen Arbeitsvertrag zu beenden. Im Arbeitsrecht gibt es zahlreiche Klauseln für einen Aufhebungsvertrag, zwischen denen man wählen kann. Wegen der Vielfalt findet man fast immer eine Lösung, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich positiv ist. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Erarbeitung eines für Sie vorteilhaften Aufhebungsvertrags. Im Arbeitsrecht kommt es bei einem Aufhebungsvertrag auf die korrekten Formulierungen und den richtigen Zeitpunkt an. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht hat die nötigen Erfahrungen, um die Rechte von betroffenen Arbeitnehmern schnell und effektiv durchzusetzen.

Lassen Sie sich bei uns über den Abschluss eines Aufhebungsvertrages beraten. Gerne auch zunächst in unserer kostenlosen telefonischen Ersteinschätzung.

Betriebsbedingte Kündigung

Voraussetzung für eine betriebsbedingte Kündigung sind immer (dringliche) betriebliche Erfordernisse. Die Begründung kann nur sein, dass Ihr Arbeitsplatz ersatzlos wegfällt und auch sonst kein anderer vergleichbaren Arbeitsplatz im gesamten Unternehmen vorhanden ist. Diese Umstände muss der Arbeitgeber beweisen! Arbeitsrechtlich ist dies für den Arbeitgeber meist schwer möglich. Häufig ist hier schon das Recht auf Seiten des Arbeitnehmers. Dies gilt erst Recht, soweit ein Betriebsrat vorhanden ist, welcher dann zuvor angehört werden muss. Alleine bei der Betriebsratsanhörung machen Arbeitgeber häufig formelle Fehler, so dass nur deshalb die Kündigung bereits unwirksam sein kann. 

Die Kündigung muss keine Begründung enthalten!
Jedoch zwingen Sie den Arbeitgeber durch eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht dazu, dass er den Kündigungsgrund belegen muss. Das ist gerade bei der betriebsbedingten Kündigung sehr schwierig und setzt teilweise die Offenlegung von Geschäftszahlen und Geschäftsprognosen voraus. Diese Interna  möchte der Arbeitgeber verständlicherweise ungerne preisgeben, weshalb die Chancen auf eine Einigung vor dem Arbeitsgericht mit einer Abfindungszahlung sehr hoch sind.

Wann bekomme ich eine Abfindung?

Eine Abfindung wird immer dann bezahlt, wenn der Arbeitgeber dem gekündigten Arbeitnehmer den Arbeitsplatz „abkaufen“ möchte. Das heißt: der Arbeitnehmer wurde zu Unrecht gekündigt. Beide wollen aber das Arbeitsverhältnis nicht mehr fortsetzen. Die Höhe der Abfindung ist frei verhandelbar. Die Gerichte schlagen meist standardmäßig die Regelabfindung vor (halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr). Ist die Kündigung jedoch offensichtlich unrechtmäßig, kann man pokern. Hier ist das Verhandlungsgeschick von einem im Arbeitsrecht erfahrenen Rechtsanwalt gefordert.

Kündigungsschutz erhöht die Chancen erheblich!

Hat Ihr Betrieb insgesamt über 10 Vollzeitmitarbeiter findet das Kündigungsschutzgesetz Anwendung. Dann sind die Hürden für eine Kündigung für den Arbeitgeber sehr hoch. Neben dem Beweis für den Kündigungsgrund muss er geprüft haben, ob es keine andere vergleichbare Stelle für Sie als Arbeitnehmer im Betrieb gibt. Weiter muss er die Sozialauswahl richtig vorgenommen haben. Dabei muss der Mitarbeiter für die Kündigung ausgewählt werden, der den geringsten Status hat. Berücksichtigt wird u.a. Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter, Anzahl der Kinder, Familienstand etc. Eine korrekte Sozialauswahl ist für einen Arbeitgeber sehr schwierig und stellt oft eine nicht zu nehmende Hürde dar. Deshalb enden für unsere Mandanten fast alle Prozesse mit einem Vergleich mit Abfindung oder mit einer Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses. Als Arbeitnehmer hat man daher immer gute Chancen bei einer ungerechtfertigten Kündigung seine Rechte geltend zu machen. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht kann diese Rechte für Sie ohne weiteres geltend machen. Zögern auch Sie nicht, Ihre Rechte geltend zu machen.

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