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Familiengericht Plön gibt uns Recht und trifft Umgangsregelung - Az 52 F 479/17

Wir hatten für unseren Mandanten eine Umgangsregelung für seine beiden Kinder beantragt. Die von uns Regelung sah einen 14tägigen Umgang mit den noch kleinen Kindern vor. Beide Eltern hatten sich mit viel Emotionen getrennt und die Kindesmutter wollte nun dem Kindesvater den Umgang mit den Kindern nicht mehr gewähren, obwohl der Umgang schon über Monate unproblematisch stattgefunden hatte. Dem Kindesvater waren die Gründe dafür, dass er die Kinder nicht mehr sehen sollte, nicht nachvollziehbar. Objektiv betrachtet spielte die emotional belastete Trennung wohl eine große Rolle. Dass nun aber der Kindesvater die Kinder nicht mehr sehen sollte, belastete sowohl den Vater wie auch die Kinder. Nun wollte die Kindesmutter aber auch den Umgang überhaupt nicht mehr gewähren und verlangte sogar das alleinige Sorgerecht.

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OLG Schleswig (6. Senat für Familiensachen) bestätigt unsere Rechtsansicht zur Umgangsregelung - Az 14 UF 20/18

Der 6. Familiensenat des Oberlandesgericht Schleswig hat uns nun in einer Umgangssache Recht gegeben. Die Kindesmutter wollte eine Umgangsregelung, die zuvor im Einvernehmen mit Hilfe des Familiengerichts zustande gekommen war, abändern lassen. Als Begründung gab sie im wesentlichen an, dass die umfangreiche Umgangsregelung heute nicht mehr praktikabel sei. Die Kinder würden unter der Regelung massiv leiden und daher müsse man von einer gravierenden Kindeswohlgefährdung ausgehen. Wir hatten für unseren Mandanten argumentiert, dass die von der Kindesmutter angegebenen Gründe nicht zuträfen. Insbesondere aber sei das ganze Gegenteil der Fall, die Kinder würden nämlich das umfangreiche Umgangsrecht, dass beide Elternteile durch die Umgangsregelung erhalten hatten, sehr positiv aufnehmen. Von einer Kindeswohlgefährdung könne aus verschiedenen Gründen in keinem Fall gesprochen werden.

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Familienkasse zahlt nicht

Familienkasse verwehrt Kindergeldzahlung und zahlt nach Klageerhebung - Az 2 K 227/13

In diesem Fall wandten sich die Eltern eines lernbehinderten Kindes an uns. Die Familienkasse hatte jahrelang das Kindergeld für den gemeinsamen Sohn gezahlt, nun aber aufgrund des Ereichens der Altersgrenze mit kurzem Anschreiben eingestellt. Ein psychologisches Gutachten habe ergeben, dass der Sohn vollschichtige Arbeiten ausüben könne, also mindestens 6 Stunden täglich. Der Sohn hatte in den letzten 10 Jahren immer wieder Praktika gemacht, wurde aber nie in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Es lag nicht daran, dass er etwa unpünktlich zur Arbeit erschienen sei, er würde schlicht immer wieder vergessen, was er zu tun habe. Nach Einreichung unserer Klage zahlte die Familienkasse anstandslos.

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Umgang mit Kindern im "Wechselmodell"- Familiengericht Flensburg gibt uns Recht - 94 F 162/17

Der Bundesgerichtshof hat mit seinem jüngstem Beschluss deutlich gemacht, dass ein Wechselmodell für den Umgang mit Kindern vom Gesetz nicht ausgeschlossen ist. Entscheidend sei vielmehr immer, ob die Regelung eines Wechselmodells im Sinne der Kinder ist, also dem Kindeswohl entspricht. In unserem Fall hatten beide Elternteile so flexible Arbeitszeitregelungen, dass beiden eine Betreuung der Kinder gleichermaßen möglich war. Vorliegend hatte uns der Kindesvater darum gebeten, für eine Regelung im Rahmen eines Wechselmodells für seine Kinder zu streiten. Der Kindesvater hätte gerne eine außergerichtliche Einigung erzielt, die Anwälte der Kindesmutter wollten aber nur einer 14-tägige Umgangsregelung zustimmen, obwohl die Kinder mit 3 und 5 Jahren noch sehr klein waren.

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Scheidung innerhalb von 4 Monaten - ein Beispiel - Familiengericht Kiel Az. 58 F 148/17

Viele möchten eine schnelle Scheidung ihrer Ehe, wenn die Entscheidung zur Ehescheidung erst einmal gefallen ist. Grundsätzlich gilt jedoch, dass das Trennungsjahr nach §§ 1565, 1567 BGB abgelaufen sein muss. Dazu müssen die Eheleute grundsätzlich ein Jahr getrennt sein, was nach § 1567 BGB bedeutet, dass seit mindestens einem Jahr keine häusliche Gemeinschaft mehr besteht. In der Regel wird die häusliche Gemeinschaft aufgehoben, wenn ein Ehegatte aus der gemeinsamen Wohnung oder dem gemeinsamen Haus auszieht. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die häusliche Gemeinschaft innerhalb der gemeinsamen Wohnung aufzuheben. Ist das Trennungsjahr abgelaufen, kann die Scheidung eingereicht werden. Wie schnell die Scheidung dann ablaufen kann, hängt vielfach auch von den Eheleuten ab. Nicht selten erreichen wir eine schnelle Scheidung, weil alle erforderlichen Unterlagen schnell vorliegen. Eine Scheidung innerhalb von 4 Monaten ist dann schon recht schnell, wenn wie in unserem Beispiel die Versorgungsanwartschaften noch ausgeglichen werden müssen.

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Familiengericht Kiel erlässt auf unseren Antrag einstweilige Anordnung - Az 53 F 234/17

Leider kommt es in familienrechtlichen Angelegenheiten auch vor, dass sich Kindeseltern nicht über Maßnahmen einigen können, die für die Gesundheit und damit für das Kindeswohl von großer Bedeutung sind, wie z.B. eine stationäre Behandlung. Kann keine Einigung herbeigeführt werden, weil ein Elternteil seine Zustimmung z.B. zu einer dringend notwendigen ärztlichen Behandlung verweigert, ist diese Zustimmung aufgrund eines gemeinsamen Sorgerechts aber notwendig, so kann auf Antrag das Familiengericht die Entscheidung darüber durch eine Eilentscheidung im Rahmen einer einstweiligen Anordnung nach § 49 FamFG erlassen. In hier entschiedenen Fall gab uns das Familiengericht Kiel Recht und sprach eine einstweilige Anordnung aus, um Gefahren für das Kindeswohl abzuwenden.

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Familiengericht Seligenstadt gibt uns Recht - AZ 31 F 39/17 EAUK

Unsere Mandantin erhielt seit Jahren keinen Unterhalt vom Kindesvater. Der selbstständige Musiker hatte es immer geschaft, sich gegenüber der Unterhaltsvorschusskasse "arm" zu rechnen. Dementsprechend erhielt unsere Mandantin von der Unterhaltsvorschusskasse immer nur einen gekürzten Unterhaltsbetrag. Nun mit dem vollendeten 12 Lebensjahres ihrer Tochter wollte die Mandantin noch einen letzten Versuch unternehmen, den Kindesvater in die Pflicht zu nehmen. Jetzt gab das Familiengericht uns Recht und sprach unserer Mandantin den beanspruchten Unterhalt zu.

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Familiengericht Kiel gibt uns Recht: Unterhalt in voller Höhe - AZ 22 F 310/16

Familiengericht Kiel spricht unserer Mandantin Unterhalt in voller Höhe zu - AZ 22 F 310/16

Unser Mandantin, eine junge Mutter, erhielt von dem Kindesvater nur sehr geringe Unterhaltszahlungen. Dieser hatte sich an eine Rechtsanwältin gewandt und diese hatte nun sehr geringe Unterhaltszahlungen ausgerechnet. In der Unterhaltsberechnungen waren viele Positionen enthalten, die so nicht monatlich anfielen. Darüber hinaus waren Zahlungen vom Einkommen des Kindesvaters abgezogen worden, die nach der Rechtsprechung gar nicht oder nicht in dieser Höhe abzugsfähig waren. Wir haben zunächst die Gegenseite zur Zahlung eines angemessenen Kindesunterhalts aufgefordert. Leider fruchtete dieses Vorgehen nicht, so dass eine gerichtliche Klärung unausweichlich wurde. Das Familiengericht Kiel sprach unserer Mandantin dann den Unterhalt in der von uns berechneten Höhe zu. Diese gerichtliche Klärung führte letztlich zu einer deutlichen Entspannung in der Kommunikation zwischen den Eltern. Unsere Mandantin, die wegen der Betreuung des gemeinsamen halbjährigen Kindes nicht arbeiten konnte, erhielt vom Familiengericht Kiel Verfahrenskostenhilfe, so dass für sie letztlch keine Kosten entstanden waren.

Nicht selten werden Unterhaltsbeträge falsch ausgerechnet, sowohl von Anwälten als auch von Jugendämtern. Während Jugendämter meistens nur nicht wissen, dass es Zahlbeträge des Unterhaltsschuldners gibt, die abzugefähig sind, weil ihnen dies nicht mitgeteilt wurde, berechnen Anwälte Unterhaltsbeträge nicht selten nach Vorgabe ihrer Mandantschaft bewusst so aus, dass eine möglichst geringe Unterhaltszahlung entsteht. Als derjenige, der nun Unterhalt beanspruchen kann, bleibt einem deshalb häufig nur die Möglichkeit der Überprüfung dieser Unterhaltsberechnungen. Wir bieten hier eine Überprüfung zu günstigen Konditionen. Die Konditionen finden Sie hier:

Kosten einer Unterhaltsberechnung

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